Im Kokon – Gedanken zur Jahreswende

Ein bewegtes und schwieriges Jahr 2020, das einen völlig unerwarteten Verlauf genommen hat, neigt sich dem Ende zu.
Das kulturelle und soziale Leben steht still und es ist ungewiss, wann das System allmählich wieder hochgefahren werden kann. Die Hektik und Ungewissheit bereitet vielen von uns extreme Sorgen. Trotz Versprechungen aus der Politik geht in vielen Arbeitsbereichen die Existenzangst um. Es beginnt die Zeit der Hilfe, die auch im Kleinen liegen kann. Wir müssen von anderen lernen, neue Wege zu gehen. Sei es in Bezug auf Erfahrungen oder spontane Ideen, mit denen jeder Einzelne sich etwas Gutes tun kann.

In den kommenden Wochen und Monaten wird es wichtig werden, sich mental zu pflegen und zu schützen sowie eine gewisse Seelenhygiene zu betreiben. Ungewissheit, Sorgen, Ängste und die soziale Abschottung zu geliebten Menschen werden zunehmen. Ich persönlich werde probieren, mich auch mal von den Nachrichten fernzuhalten – Notebook, Tablett und Handy nicht immer in Reichweite zu haben. In diesen Momenten bieten mir die Natur, Bewegung, gute Musik und Begegnungen mit wertvollen Freunden Zuflucht und schaffen Zuversicht. Wichtig in dieser speziellen Zeit ist, dass sich jeder Zeit für Zuwendung zu seinen Mitmenschen nimmt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Wir brauchen jetzt und zukünftig nicht nur die Hoffnung, dass etwas Gutes geschieht, sondern jeder Einzelne von uns sollte etwas dazu beitragen.

Unser grösster Wunsch ist die Rückkehr zu einem normalen, geordneten und freien Leben. Dieser Wunsch beinhaltet die grosse Hoffnung auf ein besseres Jahr 2021. Wobei uns bewusst sein muss, dass noch kein Licht am Ende des Tunnels dieser Epidemie in Sicht ist!
Ich wünsche Ihnen ein hoffnungsvolles, gesundes neues Jahr.

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